Selbstvermarktung über Social Media: Warum du deine eigenen Regeln setzen solltest!

„Zeig dich authentisch über Social Media und gewinne mehr Kunden durch mehr Sichtbarkeit."

Es klingt verlockend einfach, nicht wahr? Aber dann mischt sich das echte Leben mit all seinen Herausforderungen und den eigenen Ängsten ein. Und dein Selbstmarketing auf Social Media gerät ins Stocken.

Ich dachte, es wäre ein Kinderspiel, mich über einen Blog, Business-Plattformen und anderen Social-Media-Profile zu zeigen, besonders weil meine Schwerpunkte:

  • Content-Marketing und Content-Recycling
  • LinkedIn Marketing

direkt mit Online-Präsenz zu tun haben.

Doch – und das ist ein großes „Aber" – ich bin gestolpert und habe mich selbst ausgebremst. Der Druck, ständig online präsent zu sein, neue Beiträge zu erstellen und mein Angebot zu bewerben, wurde überwältigend.

Durch diese 3 Punkte kam ich beim Selbstmarketing auf Social Media ins Straucheln:

  • Marketing vs. reales Leben: In meinen Augen findet das Leben nicht im Netz statt. Demzufolge ist meine Lust begrenzt, permanent online zu sein.
  • Vergleichsfalle: Andere scheinen immer einen Schritt voraus zu sein.
  • Komfortzone: Sich selbst in der Öffentlichkeit zu filmen und dabei Ratschläge zu geben, fühlt sich für mich merkwürdig an.

Lass uns diese Punkte angehen, damit auch du dein Social-Media-Marketing nach deinen Regeln konzipierst und dennoch einen professionellen Online-Auftritt hinlegst.

Inhaltsverzeichnis

Das Leben zwischen echtem und digitalem Raum: Die Kunst der Balance

Dein Business, deine Regeln, dein Tempo. 

Das sollte dein Mantra sein, wenn du dich auf Social Media bewegst. Denn dein Online-Auftritt ist wie dein eigenes Wohnzimmer: Du entscheidest, wer reinkommt, was passiert und welche Gespräche geführt werden.

Das richtige Maß an Online-Präsenz: Business vs. Privatleben

Jeder von uns jongliert täglich verschiedene Rollen:

  • Unternehmer*in
  • Elternteil
  • Partner*in
  • Freund*in
  • Kind
Selbstvermarktung deine Rollen im Leben

Und jetzt die entscheidende Frage: 

Welche dieser Rollen willst du in deine Selbstvermarktung auf Social Media einfließen lassen?

Du musst nicht jeden Moment deines Lebens online teilen, um authentisch zu sein. 

Persönlichkeit ≠ Privatleben. Manche posten ihre Kaffeesorte, ihre Morgenroutine und den Hund auf dem Sofa. Andere fokussieren sich auf Fachthemen und teilen gezielt nur persönliche Insights. Beides ist okay.

Was zählt, ist Konsistenz – nicht, dass du dich auf Social Media „nackig machst". Finde deine eigene Wohlfühlzone und bleib dabei.

Kontrolle über deine Zeit im digitalen Raum

Nicht die Menge, sondern die Qualität deiner Online-Interaktionen zählt. Es geht darum, in deinem Rhythmus mit relevanten Themen für dein Business auf sozialen Medien unterwegs zu sein. Nur so kannst du langfristig eine Community aufbauen, die dich und dein Angebot schätzt.

Zeitspartipps Social Media Marketing und Content Erstellung

Fixe Zeitfenster setzen:

  • Stell dir einen Timer (z. B. 30 Minuten pro Tag), um gezielt zu interagieren
  • Blocke 1–2 feste Slots pro Woche für Content-Erstellung

Strategisch kommentieren:

  • Nicht wahllos überall liken, sondern gezielt bei Leuten kommentieren, die deine Zielgruppe bereits erreichen

Content Batching: (a.k.a. „Mach's einmal, statt ständig")

Beim Content Batching bündelst du ähnliche Aufgaben, um sie in einem Rutsch zu erledigen. Das hilft dir, in den Flow zu kommen:

  • Kontaktanfragen auf LinkedIn stellen
  • Social Media Kommentare in einem Schwung schreiben
  • Blogartikel schreiben
  • Grafiken für Blogbeiträge erstellen
  • Videoskripte für mehrere Videos erstellen
  • Alle Videos an einem Tag drehen und am nächsten Tag schneiden

Artikeltipp: Die Perlen-Content-Strategie: So setzt du minimalistisches Content-Marketing wirklich um - mit dieser Strategie sparst du wertvolle Zeit und konzentrierst dich auf relevanten Content.

Tipp: Nutze Zeitmanagement-Tools für deinen Fokus

Raus aus dem Vergleich: Der Weg zu authentischer Selbstvermarktung

Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für dein Selbstmarketing und Personal Branding

Bleib dir selbst treu. 

Klingt simpel, ist aber verdammt schwer, wenn der Social-Media-Feed dir täglich suggeriert, dass andere scheinbar alles schneller, besser und erfolgreicher hinkriegen.

Doch hier kommt die Wahrheit: 

Vergleichen bringt dich nicht weiter – dein eigener Stil aber schon.

Vergleichsfalle in der digitalen Welt: Warum sie dich bremst

Ich habe mich oft dabei ertappt, wie ich mein Business (und ehrlich gesagt auch mein Leben) mit anderen verglichen habe. Mein innerer Monolog? Nicht gerade hilfreich:

  • „Warum schaffen die das, aber ich nicht?"
  • „Wie hat sie es so schnell geschafft, obwohl sie später angefangen hat?"
  • „Ist nicht schon alles zu diesem Thema gesagt worden?"


Raus aus der Vergleichsfalle Social Media Marketing

Aber meine Oma hatte da einen schlauen Spruch: „Jeder hat sein Päckchen zu tragen." Bedeutet: Du siehst nur das fertige Ergebnis der anderen – nicht die Zweifel, die Umwege und das Chaos dahinter.

Von Blockade zu Inspiration: So geht's

Statt mich durch den Erfolg anderer lähmen zu lassen, habe ich gelernt, ihn als Inspiration zu nutzen. Ich frage mich jetzt nicht mehr „Warum kann ich das nicht?", sondern:

  • „Was kann ich mir davon abschauen und so anpassen, dass es zu mir passt?"
  • „Wie würde ich das Thema aus meiner Perspektive erzählen?"
  • „Was kann ich zu dem Thema beitragen, das andere noch nicht gesagt haben?"

Denn am Ende geht es um deine eigene Stimme. Dein Business lebt von dem, was dich ausmacht – nicht von dem, was andere tun.

Du möchtest deine Content-Strategie optimieren?

Ich helfe dir, eine nachhaltige Content-Marketing-Strategie zu entwickeln, die zu dir passt und deine Stärken in den Vordergrund stellt. Kein Vergleichen mehr – nur deine authentische Stimme.

Mehr über mein Content-Marketing-Coaching erfahren

Gleiche Themen, unterschiedliche Perspektiven

Mal ehrlich: Es gibt keine komplett neuen Themen mehr. Aber es gibt unendlich viele Blickwinkel darauf!

Was dich unterscheidet, ist deine persönliche Erfahrung und deine Art zu erzählen.

So findest du deine eigene Perspektive:

  • Berufserfahrung einbringen: Zeige konkrete Beispiele aus deinem Alltag
  • Persönliche Erlebnisse nutzen: Verbinde Fachthemen mit echten Erfahrungen – macht es greifbarer
  • Konträre Standpunkte einnehmen: Wenn alle A sagen, dann trau dich B zu sagen (solange du dahinterstehst!)
  • Nischenbereiche vertiefen: Setz den Fokus auf Themen, die andere nur an der Oberfläche ankratzen

Digitales Entgiften: Mehr Klarheit, weniger Ablenkung

Manchmal hilft nur eins: Ein Schritt zurück, um dich nicht im Vergleichs-Sumpf zu verlieren. Ich mache deshalb regelmäßig ein digitales Detox und streiche radikal alles, was mich runterzieht:

  • Unnötige Newsletter? Abmelden
  • Facebook-Gruppen ohne Mehrwert? Raus damit
  • Social-Media-Accounts, die nur Druck machen? Entfolgen
  • Ablenkung durch ständiges Scrollen? Timer setzen

Warum? Weil Fokus Gold wert ist – und nichts dein Business so ausbremst wie der Gedanke, dass andere schon alles besser machen.

Vergleich dich weniger, mach dein Ding

Die einzige Person, mit der du dich vergleichen solltest, bist du selbst vor einem Jahr. Was hast du gelernt? Was hast du aufgebaut? Genau darum geht es.

Social Media belohnt Persönlichkeit, nicht Perfektion. Also hör auf, dich zu bremsen – und fang an, auf deine eigene Stimme zu setzen.

Sei mutig: Verlasse deine Komfortzone im digitalen Raum

Ohne Verkauf keine Kunden. So simpel, so unangenehm. Denn die meisten von uns haben keine Lust, sich wie ein Marktschreier auf Social Media zu präsentieren. Aber hier kommt die gute Nachricht: Du kannst verkaufen, ohne dich zu verbiegen.

Raus aus der Komfortzone Social Media Marketing

Es geht darum, eine Strategie zu finden, die für dich funktioniert – eine, mit der du sichtbar wirst, ohne dich unwohl zu fühlen.

Die Kunst des Verkaufens im Social-Media-Zeitalter

Der richtige „Köder":

  • Dein Angebot muss deiner Zielgruppe schmecken – und dir. Heißt: Deine Inhalte sollten genau die Probleme ansprechen, die deine Wunschkunden haben.
  • Schlagzahl schlägt Perfektion: Nicht der beste, sondern der konsistenteste Content gewinnt. Wer nur alle paar Monate mal etwas postet, geht in der digitalen Geräuschkulisse unter.

Meine Empfehlung für dein Content-Marketing:

  • Ein Kanal für Suchmaschinen (z. B. Blog, YouTube, Podcast) – so wirst du langfristig gefunden
  • Eine Social-Media-Plattform für den regelmäßigen Austausch mit deiner Community
  • Ein direkter Kommunikationskanal (z. B. Newsletter oder Messenger), um dein Publikum ohne Algorithmus-Hürden zu erreichen

Komfortzone im Eigenmarketing verlassen

Mal ehrlich: Vermeidest du ein bestimmtes Format, weil es nicht zu dir passt – oder weil du Angst hast?

Ich kenne das zu gut. Ich habe mich jahrelang gegen Videos gewehrt. Mein Argument? „Ich mag selbst keine Videos, ich lese lieber."

Klang logisch. War aber nur die halbe Wahrheit.

Die nackte Wahrheit: Ich hatte eine Scheiß Angst vor der Kamera zu stehen.

  • Angst davor, mich vor der Kamera zu zeigen
  • Angst vor Kommentaren über mein Aussehen
  • Angst, dass meine Videos nicht professionell genug wirken

Aber hier ist der Punkt:

  • Videos sind schwerer zu kopieren als Texte (mal schauen, wie sich KI hier weiterentwickelt)
  • Videos zeigen Persönlichkeit – und Menschen kaufen von Menschen
  • Kein Profi fällt vom Himmel – jeder fängt irgendwo an

Und genau das tat ich dann auch. Ich fing an. Holprig? Ja. Unperfekt? Definitiv. Aber mit der Zeit wurde es leichter. Und genau das wird es auch für dich.

Tipps für den ersten Video-Content:

  • Starte klein: Reels, Stories oder Shorts unter 60 Sekunden – kein stundenlanges YouTube-Video nötig
  • Skript vorbereiten: Stichpunkte helfen, damit du nicht ins Schwimmen kommst
  • Mehrere Takes erlauben: Perfektionismus killt Fortschritt – nimm einfach mehrere Versionen auf und wähle die beste
  • Einfache Bearbeitung: Tools wie CapCut oder InShot machen dir das Leben leicht
  • Feedback einholen: Zeige dein Video zuerst einem vertrauten Kreis – dann fühlt es sich weniger beängstigend an
Call to Action Kennenlerngespraech Coaching minimalistische Content Strategie und Recycling 2

Plattformspezifische Strategien für dein Selbstmarketing

Jede Plattform hat ihre eigenen Regeln, Algorithmen und Nutzererwartungen.

LinkedIn-Selbstvermarktung für Coaches

So nutzt du LinkedIn strategisch:

  • Profil-Optimierung: Deine Headline sollte dein Nutzenversprechen klar kommunizieren (z. B. „Ich helfe Führungskräften, ihre Resilienz zu stärken – ohne 60-Stunden-Woche")
  • Content-Mix: Kombiniere fachliche Posts, persönliche Einblicke und Kunden-Insights
  • Engagement vor Reichweite: Kommentiere strategisch bei relevanten Entscheidern oder potenziellen Kunden
  • Fachliche Tiefe statt Oberflächlichkeit: LinkedIn ist keine Plattform für beliebige Motivationssprüche
  • Nutze Slideshows bzw. Dokumente: Karussell-Posts (PDFs zum Durchklicken) performen besonders gut

Zusätzlicher Tipp: Nutze LinkedIn Events in Kombination mit Livestreaming oder Webinaren. Biete kostenlose Masterclasses an oder lade zu Q&A-Sessions ein, um dein Netzwerk aktiv einzubinden.

LinkedIn als dein stärkster Akquisekanal?

Ich zeige dir, wie du mit LinkedIn strategisch sichtbar wirst und Kunden gewinnst. In meinem LinkedIn-Coaching bekommst du klare Strategien und konkrete Umsetzungshilfen.

Zum LinkedIn Marketing Coaching

Instagram für Coaches

So nutzt du Instagram strategisch:

  • Gesicht zeigen: Menschen kaufen von Menschen. Baue Nahbarkeit auf, indem du dich regelmäßig zeigst
  • Reels für schnelle Impulse: Knappe, praxisnahe Tipps in 30-60 Sekunden sind ideal
  • Stories für den Blick hinter die Kulissen: Nimm deine Community mit in deinen Alltag
  • Karussell-Posts für tiefere Insights: 10-Punkte-Listen oder „Mythen vs. Wahrheit"-Posts performen gut
  • Hashtags gezielt einsetzen: 3–5 relevante Hashtags reichen völlig aus (laut dem Instagram-Chef spielen Hashtags keine allzu große Rolle mehr auf Instagram)

Zusätzlicher Tipp für Coaches: Instagram als Vertriebsfunnel nutzen → Nutze Link-in-Bio-Tools (z. B. Wonderlink) und Call-to-Actions in deiner Story, um Interessenten in deinen Newsletter oder ein Kennenlerngespräch zu führen.

TikTok für Personal Branding als Coach

TikTok ist nicht mehr nur eine Teenie-Plattform, sondern ein mächtiges Tool für Expertenpositionierung – besonders für Coaches, die mit psychologischen Insights, Mindset-Themen oder Business-Tipps punkten wollen.

So nutzt du TikTok strategisch:

  • Authentizität gewinnt: Du musst nicht perfekt sein. Ehrliche, direkt auf den Punkt gebrachte Tipps funktionieren besser als Hochglanz-Videos.
  • Die ersten 3 Sekunden entscheiden: Kein Intro, kein „Hallo Leute" – komm direkt zum Punkt!
  • Trends mit Bedacht nutzen: Nutze aktuelle Sounds oder virale Formate, aber passe sie so an, dass sie zu deinem Coaching-Thema passen. Und habe dabei potenzielle Urheberrechtsverletzungen im Hinterkopf, denn die Lizenzbedingungen sind nicht immer klar einsehbar.
  • Content-Serien aufbauen: „Teil 1 von 3"-Videos funktionieren besonders gut und steigern die Watch-Time.
  • Community aktiv einbinden: Beantworte Kommentare in Video-Form – das zeigt Expertise und steigert die Interaktion.

Zusätzlicher Tipp für Coaches: „Green Screen"-Technik nutzen: Zeige relevante Studien, Artikel oder Diagramme, während du im Vordergrund Tipps gibst. Das schafft Autorität.

YouTube für Coaches: Der langfristige Sichtbarkeits-Booster

So nutzt du YouTube strategisch:

  • SEO-optimierte Titel & Beschreibungen: YouTube ist eine Suchmaschine – optimiere deine Inhalte mit relevanten Keywords.
  • Format-Mix nutzen:
    • Lange Tutorials: Detaillierte Coachings zu spezifischen Themen
    • Kurzformate (Shorts): Schnelle Tipps oder FAQs für mehr Reichweite
    • Live Q&As: Direkter Austausch mit deiner Community
  • Thumbnail: Dein Thumbnail entscheidet maßgeblich, ob auf dein Video geklickt wird oder nicht.
  • Playlists für thematische Ordnung: Bündele Videos zu bestimmten Coaching-Themen für eine bessere Nutzerführung.

Zusätzlicher Tipp für Coaches: Nutze YouTube als Kunden-Magnet. Verlinke unter deinen Videos auf kostenlose Mini-Trainings oder ein Erstgespräch.

Die richtigen Tools für effiziente Selbstvermarktung

Die richtige Toolbox spart Zeit und macht dein Social Media-Marketing effizienter. Hier sind meine Empfehlungen für Tools.

Content-Erstellung

  • ✅ Canva Pro oder Gamma: Für Grafiken, Karussell-Posts und Präsentationen
  • ✅ CapCut/InShot: Benutzerfreundliche Video-Editoren für Kurzformate
  • ChatGPT/Claude: KI für Content-Ideen und erste Entwürfe
  • Descript: Perfekt für Video- und Audiobearbeitung mit Transkription
  • ✅ Midjourney/DALL-E: KI für hochwertige Bilder und Illustrationen

Content-Planung & Veröffentlichung

  • Publer*: Social Media Planung & Automatisierung
  • SurferSEO: SEO-optimierte Blogbeiträge & Webinhalte
  • Notion/ClickUp: Redaktionsplanung & Content-Organisation

Erfolg messen: Welche KPIs für deine Selbstvermarktung wirklich zählen

Selbstvermarktung ohne Erfolgsmessung ist wie Autofahren ohne Navi – du kommst vielleicht irgendwo an, aber ob es das richtige Ziel ist, bleibt fraglich. Hier sind die wichtigsten Kennzahlen:

Reichweite & Sichtbarkeit – Wirst du überhaupt gefunden?

Das zählt wirklich:

  • Wie oft werden deine Inhalte gesehen? (Reichweite statt Follower-Zahl!)
  • Wie viele Menschen kommen regelmäßig mit dir in Kontakt?
  • Wer findet dich über Google oder Social Media?

Wichtig: Die Followerzahl ist ein netter Indikator, aber bringt dir nicht zwingend Kunden! Viel wertvoller ist es, wie oft deine Inhalte tatsächlich konsumiert werden.

Engagement & Interaktion – Wie gut erreichst du Menschen?

Das zählt wirklich:

  • Sind deine Beiträge für deine Zielgruppe relevant?
  • Gibt es echte Diskussionen oder nur Likes?
  • Teilen Menschen deine Inhalte weiter?

Worauf du achten solltest:

  • Kommentare & Fragen: Bekommst du regelmäßig Antworten oder DMs zu deinen Themen?
  • Shares & Weiterleitungen: Wird dein Content von anderen verbreitet?
  • Interaktionsrate: Wie viele deiner Follower reagieren auf deine Inhalte?

Wichtig: Likes sind nett, aber keine echte Währung. Viel wertvoller sind Kommentare, Nachrichten und Weiterempfehlungen.

Leads & Kundengewinnung – Führt deine Sichtbarkeit zu echten Anfragen?

Das zählt wirklich:

  • Wie viele Menschen kommen nach dem ersten Kontakt auf dich zu?
  • Wie oft klicken Leute auf deine Angebote oder dein Kalenderbuchungstool?
  • Wie viele Websitebesucher werden zu echten Leads oder Kunden?

Du brauchst keine komplizierten Analysen. Schau einmal im Monat auf diese 3 Fragen:

  • Sehen die richtigen Menschen meine Inhalte? (Reichweite)
  • Reagieren sie darauf? (Engagement)
  • Wird aus Sichtbarkeit ein Geschäft? (Anfragen & Buchungen)

Kleiner Extra-Tipp: Frag neue Kunden einfach „Wie bist du auf mich aufmerksam geworden?" – oft ist das aufschlussreicher als jede Zahl.

Fazit: Authentisches Selbstmarketing nach deinen Regeln

Die wichtigsten Faktoren sind Konsistenz und Disziplin – aber nach deinen eigenen Regeln.

Das fängt bei deinem Online-Profil an, das deine Personenmarke widerspiegeln sollte – vom Profilbild über den Schreibstil bis zur Farbwahl. Das schafft Wiedererkennungswert und stärkt deine Marke.

Die 5 goldenen Regeln für deine erfolgreiche Selbstvermarktung auf Social Media:

  1. Sei authentisch: Zeige deine Persönlichkeit, aber setze bewusst Grenzen
  2. Fokussiere dich: Lieber auf einer Plattform richtig sichtbar als überall halbherzig
  3. Sei konsequent: Regelmäßigkeit schlägt Perfektion. Immer
  4. Biete echten Mehrwert: Jeder Beitrag sollte deiner Zielgruppe etwas geben
  5. Bleib dir treu: Spiel nach deinen eigenen Regeln, nicht nach denen anderer

Selbstvermarktung muss nicht anstrengend sein. Sei ehrlich zu dir selbst, finde deinen eigenen Stil – und bleib dran. Dann kommt der Erfolg automatisch.

Lass uns gemeinsam deine individuelle Social-Media-Strategie entwickeln!

Du möchtest authentisch auf Social Media sichtbar werden, ohne dich ständig verbiegen zu müssen? In meinem Content-Marketing-Coaching helfe ich dir, deine eigenen Regeln zu finden und erfolgreich umzusetzen.

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5 Kommentare

  • Liebe Nicole,

    herzlichen Dank für diesen ehrlichen und inspirierenden Blogbeitrag zum Thema Selbstvermarktung über Social Media. Als Online-Marketing-Agentur, die sich auf nachhaltige und authentische Marketingstrategien spezialisiert hat, können wir deine Erfahrungen und Einsichten absolut nachvollziehen. Dein Artikel ist ein wertvoller Leitfaden für alle, die sich im digitalen Raum zeigen wollen, aber dabei ihre eigenen Regeln und Grenzen respektieren möchten.

    Dein persönlicher Einblick in die Herausforderungen der Selbstvermarktung ist besonders wertvoll. Es ist so wichtig zu erkennen, dass auch Experten wie du, die tief im digitalen Marketing verwurzelt sind, mit den gleichen Herausforderungen wie Zeitmangel, Vergleichsfalle und Komfortzonen zu kämpfen haben. Dein offener Umgang damit gibt vielen Mut, ihre eigenen Hürden zu überwinden.

    Die von dir aufgeführten Punkte wie das Finden der richtigen Balance zwischen echtem und digitalem Leben, der Umgang mit der Vergleichsfalle und das Verlassen der eigenen Komfortzone sind zentrale Aspekte, die jeder in seiner Social-Media-Strategie berücksichtigen sollte. Dein Ansatz, das Leben im digitalen Raum als erweiterbares "Wohnzimmer" zu sehen, in dem man selbst die Regeln festlegt, ist ein wunderbares Bild und bietet eine hilfreiche Perspektive.

    Deine praktischen Tipps, wie das Setzen von Timern für Social-Media-Interaktionen oder das Batching von Content-Aktivitäten, sind goldwert. Sie helfen dabei, effizienter und zielgerichteter zu arbeiten, ohne dabei das Wichtigste aus den Augen zu verlieren: das echte Leben.

    Auch dein Hinweis, sich nicht von anderen beeinflussen zu lassen und die eigenen Stärken und Einzigartigkeiten in den Vordergrund zu stellen, ist in der heutigen, von Vergleichen geprägten Social-Media-Welt unglaublich relevant.

    Zuletzt möchten wir betonen, wie wichtig dein ultimativer Tipp ist – Konsistenz und Disziplin in der Selbstvermarktung sind der Schlüssel zum Erfolg. Deine Anregung, regelmäßig und relevant zu posten, ist ein entscheidender Faktor, um langfristig eine engagierte Community aufzubauen.

    Nicole, wir danken dir für diesen großartigen Beitrag und freuen uns darauf, mehr von deinen Erfahrungen und Erkenntnissen zu lesen.

    Beste Grüße aus Neuss,

    Šukri Jusuf
  • Klasse, aufrichtig und vieles treffend!
    Das spricht für eine starke Persönlichkeit mit außergewöhnlichem Mut. Mein Respekt!
    Vieles, von dem du sprichst, kenne ich persönlich bei mir und auch bei vielen Netzwerk-Freunden.
    Das Problem ist, sich nicht aufrichtig dem Problem zu stellen.
    Wenn ich deine Zeile lese, sehe ich mit inneren Augen eine erfahrene Frau, die es weiß, wovon sie spricht. Das ist das, was dich ausmacht und Menschen hilft, eigenen Weg zu gehen.

    Dankende und liebe Grüße mit besten Wünschen
    Soheila


  • Liebe Soheila,

    vielen Dank für Deine netten Worte und schön, Dich hier zu lesen. Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg bei Deinem Weg :)

    Liebe Grüße Nicole

  • Ein super Artikel, Nicole. Ich habe mich auch etwas entschleunigt und bin aus dem ständigen “Wettposten” bei Instagram sehr stark zurück getreten, da es auch nicht unsere Zielgruppe anspricht. Zum Videothema ging es mir genauso wie dir. Ich hab mir viel zu viele Gedanken über mein Äußeres gemacht - das im Video grundsätzlich keine Rolle spielt, sondern die Inhalte. Als ich mich dann getraut habe die Komfortzone zu verlassen, war es beim zweiten Video auch gar nicht mehr so schlimm ;)
  • Servus Anna,
    vielen Dank für dein Kommentar. Das klingt doch nach einer tollen Entwicklung bei dir bzw. euch :) Ich selbst übe noch mit den Videos und so langsam will ich mich mit Videoschnitt und Co. beschäftigen :)
    LG nicole

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