Manchmal dauert das Finden des eigenen Weges länger – zumindest in meinem Fall. Es gab zu viele Dinge, die mich interessierten. Ich fragte mich immer, ob ich damit mein Leben finanzieren kann. Das ist die falsche Frage oder sagen wir besser: die falsche Reihenfolge.

Social-Media-KonzeptIrgendwann setzte ich mich hin und überlegte:

  • Worüber vergesse ich die Zeit? Was sind meine Stärken?
  • Welche Filme/ Bücher/ Künstler/ Idole haben mich geprägt und warum?
  • Welche Berufe wollte ich als Kind und Jugendliche ausüben?
  • Wie will ich leben?
  • Mit welchen Aktivitäten verbringe ich gerne meinen Tag? Wie sieht mein idealer Tag aus?
  • Was sind meine Werte? Was ist für mich wirklich bedeutend im Leben?
  • Was will ich der Welt weitergeben?
  • Welche Botschaften sind mir wichtig?

Die Fragen halfen mir, Schnittmengen und Beziehungen und damit einen roten Faden zu entdecken.

Vier Dinge, die mich bei Selbstvermarktung anfangs blockierten

1) Das gibt es schon

Als ich über die Themenausrichtung meines Blogs nachdachte, analysierte ich bestehende Angebote. Irgendwie gab es gefühlt 1.000 Leute, die in „meinem“ Bereich bereits tätig waren. Wissen gibt es zu genüge kostenlos im Netz. Ich saß Ewigkeiten, um meine Themen herauszuarbeiten. … und es ist letztlich eine Reise, wo sich Wege und damit Themen ändern (können)

Irgendwann habe ich verstanden:

Es sind die Erfahrungen, die zählen. Die sind einzigartig. Letztlich ist es die Kombination aus Themen, Angebot und Arbeitsweise, Persönlichkeit und Art der Aufbereitung von Inhalten, die bestimmte Leute anziehen. Das gilt auch für Deine Selbstvermarktung und die Deines Unternehmens.

2) Es wurde schon alles gesagt

Es ist so viel Marketing Wissen kostenlos verfügbar. Was soll ich da noch für Inhalte ins Netz bringen? Mich hat das erstmal kräftig blockiert.

Bis ich mir bewußt machte: Nicht für Jedermann sind alle Inhalte gleichermaßen relevant. Vielleicht weil sie tiefergehende Fragen haben oder aber die Inhalte viel zu tief gehen oder zu technisch sind.

Deine Fragen sind daher auch eher: Was interessiert deine Kunden? Was motiviert sie zum Kauf bei Dir? Wie kannst Du Inhalte für deine Wunschkunden aufbereiten? Wie machst Du die Inhalte auffindbar?

3) Die Kompetenz-Falle

Gerade wenn Leute mit ihrem Wissen Geld verdienen, bemühen sie sich um die größtmögliche Kompetenz. Statt in die Puschen zu kommen, rennen sie von Weiterbildung zu Weiterbildung. Jedenfalls ging es mir so.

Erst in der NLP-Ausbildung wurde mir klar, dass ich mich hinter der Kompetenz-Falle verstecke. Ich schwor mir, erst einmal mit meinem vorhandenen Wissen und Erfahrungen loszulegen, bevor ich mich in die nächste Weiterbildung stürze.

Letztlich gilt: Menschen kaufen von Menschen und neben Persönlichkeit zählt Kompetenz. Ich werde nie auf alles eine Antwort haben, aber mit Sicherheit ein Netzwerk, dass ich fragen kann.

4. Die Zeit gegen Geld – Falle

„Selbst und ständig.“ – Den Satz habe ich so oft gehört, wenn ich über meine Selbstständigkeit erzählte. Witzig fand ich den nicht. Ich will nicht selbst und ständig. Mir sind Zeit mit meiner Familie und mit mir selbst wichtig.

Dank digitalem Wandel und Internet gibt es ganz neue Geschäftskonzepte. Ein Solo-Business ist problemlos möglich, wenn man vorhandene Systeme intelligent nutzt. Letztlich kannst Du nur so viel Marketing machen, wie Dein Business verträgt.

  • Online Positionierung 95%
  • Content Erstellung & Vermarktung 98%
  • Blog: Konzept und Redaktionsplan 95%
  • Social Media Marketing 93%
  • Community Management 70%

Was mich heute wirklich interessiert …

Ich unterstütze Selbstständige und Unternehmen bei der Positionierung und Selbstvermarktung im Netz. Mir geht es um mehr als das reine Marketing: Ich will

  • hinter die Kulissen blicken und
  • verstehen, wie das Geschäftsmodell funktioniert und
  • schauen, mit welchen Botschaften wir nach aussen gehen.

Meine Oma sagte immer: Nicole, man sieht sich immer zweimal im Leben. Das ist einer der Gründe, warum mir authentische Selbstvermarktung am Herzen liegt. Ob laut und schrill oder doch lieber ruhig  – Hauptsache Du fühlst dich wohl in Deiner Haut.

Ich will dich mit meinem Blog, der Ressourcenübersicht und Checklisten weiterhelfen.

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