Hast du auch schon diese verheißungsvollen Ratschläge gehört?
"Bau gezielt deine Außenwirkung auf, dann explodiert dein Business von ganz allein!"
Klingt super, oder? Nur dumm, dass Personal Branding nicht wie ein Zaubertrick funktioniert – einmal schnipsen und plötzlich bist du DIE gefragte Expertin oder DER gefragte Experte.
Und mal ehrlich: Die Vorstellung, ständig sichtbar zu sein, ist nicht nur aufregend, sondern auch... na ja, ein bisschen unheimlich. Denn mit Sichtbarkeit kommen nicht nur Fans, sondern auch Menschen, die an allem etwas auszusetzen haben.
Fakt ist: Wenn du eine echte Personenmarke aufbaust, wirst du polarisieren. Du hast Fans und Hater. Das ist der Preis für Relevanz. Aber keine Panik – den meisten Menschen bist du nach wie vor herzlich egal. Und das ist doch irgendwie beruhigend, oder? 😉
Bevor wir ins Eingemachte gehen: Personal Branding ist kein Buzzword und auch keine Spielerei. Es bedeutet, dich selbst und deine Expertise bewusst als Personenmarke zu formen – und zwar so, dass die richtigen Menschen sofort verstehen, wofür du stehst.
Klingt komisch? Stell dir vor, du wärst ein Produkt:
Genau das ist der Kern von Personal Branding.
Kurz gesagt: Personal Branding ist nichts anderes als die gezielte Steuerung deiner Außenwirkung. Es sorgt dafür, dass andere nicht raten müssen, was du machst, sondern es direkt wissen.
Und hier kommt der entscheidende Punkt: Du hast bereits eine persönliche Marke – ob du willst oder nicht. Die Frage ist nur, ob du sie selbst gestaltest oder anderen (und dem Zufall) überlässt.
Wir leben in einer Welt voller Reizüberflutung. Täglich prasseln unzählige Informationen auf uns ein – und mittendrin versuchst du, als Coach oder Expert*in sichtbar zu werden. Gar nicht so einfach, oder?
Genau hier kommt Personal Branding ins Spiel. Es sorgt dafür, dass du nicht einfach eine*r von vielen bist, sondern die eine Person, an die man sich erinnert.
Eine starke Personal Brand bringt dir:
Und das Beste? Du hast einen Vorteil gegenüber großen Unternehmen: Du bist authentisch, greifbar und nahbar – genau das, was Menschen heute suchen.
Personal Branding ist kein Zufallsprodukt – es entsteht, indem du bewusst entscheidest, wofür du stehen willst. Und das beginnt mit ein paar ehrlichen Antworten:
Schnapp dir einen Stift und vervollständige diese Sätze:
Und jetzt wird's spannend:
Beispiel:
Ein Ernährungscoach könnte sagen:
Schau mal genauer hin:
Erstelle eine Top-10-Liste deiner Leidenschaften. Danach sortiere sie – welche 3 bis 5 sind so stark, dass du sie auch in 5 Jahren noch mit Begeisterung verfolgen würdest?
👉 Denn ohne echte Leidenschaft wird dein Personal Branding ein kurzer Sprint statt ein Marathon.
Beispiel:
Ein Ernährungscoach könnte feststellen:
Hier geht's um deine "Secret Sauce" – das, was dich von anderen unterscheidet.
Beispiel:
Ein Ernährungscoach hebt sich ab, weil …
Vergiss den Fachbegriff USP (Unique Selling Proposition) – am Ende zählt einfach nur: Warum sollte jemand genau dich wählen?
Ohne Fokus bleibt dein Branding beliebig. Stell dir deine Wunschkund*innen genau vor:
Beispiel:
Ein Ernährungscoach, der sich auf Unternehmer*innen spezialisiert, sollte sich fragen:
👉 Je besser du deine Zielgruppe kennst, desto leichter wird es, Inhalte zu erstellen, die wirklich ankommen.
Definiere 3–5 Eigenschaften, die deine Marke ausmachen sollen. Willst du …
Beispiel:
Ein Ernährungscoach könnte sich für folgende Eigenschaften entscheiden:
Diese Eigenschaften prägen alles – von den Farben deiner Website bis zum Ton deiner Social-Media-Posts. Mach sie dir bewusst, bevor andere es für dich tun!
Eine starke Personal Brand entsteht nicht über Nacht – und unterwegs lauern einige klassische Stolperfallen. Damit du nicht in die gleichen Fallen tappst, kommen hier die häufigsten Fehler und wie du sie umgehst:
Viele warten auf den perfekten Moment, die perfekte Website, das perfekte Logo… und kommen genau deshalb nie aus der Startblockade raus.
Mein Tipp: Start messy! Eine unperfekte Marke, die existiert, schlägt jede perfekte Marke, die nur in deinem Kopf lebt. Niemand erwartet, dass du von Anfang an alles perfekt hast – aber du musst sichtbar werden, um dich weiterzuentwickeln.
Beispiel: Ein Ernährungscoach, der erst mit Instagram starten will, wenn das perfekte Logo steht, verliert wertvolle Monate. Stattdessen könnte er einfach anfangen, Tipps zu teilen – das Branding kann später nachziehen.
Eine starke Marke braucht Wiedererkennung und Klarheit. Wenn du alle zwei Wochen dein Thema wechselst, verwirrst du dein Publikum.
Heute sprichst du über Business-Strategien, nächste Woche über dein Fitness-Training, danach über persönliche Achtsamkeit – und irgendwann weiß keiner mehr, wofür du stehst.
Mein Tipp: Bleib deinen Kernthemen treu. Das bedeutet nicht, dass du dich nicht weiterentwickeln darfst – aber deine Marke braucht einen klaren roten Faden.
Beispiel: Ein Ernährungscoach, der zwischen Diäten, intuitivem Essen und Biohacking hin- und herwechselt, zieht keine klar definierte Zielgruppe an. Stattdessen könnte er sich bewusst für „Ernährung für Unternehmer*innen" positionieren – und dort bleiben.
Es ist verlockend, erfolgreiche Personal Brands zu kopieren. Aber genau das macht dich austauschbar.
Mein Tipp: Lass dich inspirieren, aber finde deinen eigenen Stil. Dein Vorteil ist, dass niemand deine Kombination aus Erfahrungen, Perspektiven und Werten hat. Setze auf das, was dich unverwechselbar macht.
Beispiel: Ein Ernährungscoach, der genau dieselben Detox-Tipps wie alle anderen teilt, bleibt unsichtbar. Einer, der sich auf „gesunde Ernährung für Menschen, die 60-Stunden-Wochen arbeiten" fokussiert, hat eine echte Nische.
Viele fürchten: „Wenn ich mich zu sehr spezialisiere, verliere ich potenzielle Kunden." Doch das Gegenteil ist der Fall!
Mein Tipp: Spezialisiere dich so weit, dass es fast weh tut. Die richtigen Leute werden dadurch nur noch stärker zu dir finden.
Beispiel: Ein Ernährungscoach, der „gesunde Ernährung für alle" anbietet, kämpft gegen unzählige Konkurrenten. Ein Coach, der sich auf „effiziente Meal-Prepping-Strategien für CEOs" konzentriert, ist sofort einzigartig.
Ein starkes Personal Branding braucht regelmäßigen, wertvollen Content – aber das muss nicht bedeuten, dass du zum Content-Sklaven wirst. Hier kommt die Perlen-Content-Methode ins Spiel.
Die Perlen-Content-Methode ist ein minimalistischer Ansatz für Content-Marketing, bei dem du wenige, aber hochwertige Inhalte (deine "Perlen") erstellst und diese strategisch mehrfach nutzt.
Die größte Herausforderung im Personal Branding? Dranbleiben, ohne sich komplett aufzureiben. Hier kommt die Perlen-Content-Methode ins Spiel – sie hilft dir, gezielt und effizient an deiner Sichtbarkeit zu arbeiten, ohne ständig neuen Content nachzuschieben.
👉 Was das für dein Personal Branding bedeutet? Du kannst kontinuierlich präsent sein, deine Expertise zeigen und Vertrauen aufbauen – ohne im Content-Hamsterrad zu landen. Effizient, nachhaltig und stressfrei.
Mit der Perlen-Content-Methode erstellen wir gemeinsam deine Strategie für effizientes Content-Marketing und -Recycling. So sparst du Zeit und baust gleichzeitig deine Personenmarke auf.
Mehr zur Perlen-Content-Methode erfahrenNicht jede Plattform ist für jede*n gleich gut geeignet – entscheidend ist, wo deine Zielgruppe unterwegs ist und was dir selbst liegt. Hier ein Überblick über die besten Plattformen für dein Personal Branding:
Ideal für B2B, Coaches und Berater, die mit Fachwissen überzeugen wollen. LinkedIn ist längst mehr als nur ein Karriere-Netzwerk – gut geschriebene Beiträge und strategisches Netzwerken machen dich hier als Expert*in sichtbar.
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Mit meinem LinkedIn-Marketing-Coaching entwickelst du eine maßgeschneiderte Strategie für mehr Sichtbarkeit, neue Kontakte und bessere Kundengewinnung – ohne ständig posten zu müssen.
Jetzt LinkedIn-Coaching anfragenWenn deine Persönlichkeit Teil deiner Marke ist, bist du hier richtig. Durch Reels, Stories und Feed-Beiträge kannst du nicht nur Inhalte, sondern auch deine Energie und Werte transportieren.
👉 Perfekt, wenn du: visuelle Inhalte magst, dich gerne zeigst und eine Community aufbauen willst.
TikTok wird zunehmend auch für Experten relevant – besonders wenn du komplexe Themen einfach und unterhaltsam erklären kannst. Kurzvideos mit Aha-Effekt funktionieren hier besonders gut.
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Wenn du gerne sprichst und Themen in die Tiefe bringen möchtest, ist ein Podcast perfekt. Deine Hörer*innen begleiten dich über Wochen und Monate – das baut extrem viel Vertrauen auf.
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Trotz Social Media bleibt der Blog auf deiner eigenen Website eines der stärksten Branding-Tools. Hier hast du volle Kontrolle und kannst SEO nutzen, um langfristig gefunden zu werden.
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Ich unterstütze dich dabei, zeitlose Blogartikel zu entwickeln, die langfristig für dein Business arbeiten und dich als Experte positionieren – mit einem klaren Fokus auf deine Zielgruppe und Businessziele.
Jetzt Content-Marketing-Unterstützung holenMein Tipp für eine nachhaltige Personal-Branding-Strategie:
So bleibst du dauerhaft präsent, baust Vertrauen auf und wirst zur echten Marke – ohne ständig neuen Content nachzuschieben.
Viele glauben, Personal Branding sei nicht messbar – doch das ist ein Mythos! Natürlich kannst du deine Fortschritte tracken, indem du auf die richtigen Indikatoren achtest.
Hier sind klare Signale, dass deine Personal Brand an Stärke gewinnt:
Fazit: Personal Branding ist messbar – wenn du weißt, worauf du achten musst. Setze klare Ziele, überprüfe regelmäßig deine Fortschritte und justiere deine Strategie nach.
Personal Branding ist kein Wochenendprojekt. Es ist eine langfristige Investition in dich selbst und dein Business – mit einem enormen Return on Investment.
Das Schöne daran? Jeder Schritt, den du machst, zahlt sich aus. Jeder Beitrag, jedes Video, jedes Gespräch formt deine Marke – und je konsequenter du dranbleibst, desto stabiler wird dein Fundament.
Also, worauf wartest du noch? Dein Personal Branding entsteht nicht von allein – aber du kannst heute bewusst damit beginnen. Nicht perfekt, sondern echt.
Deine ersten Schritte:
Denk dran: Die stärksten Marken sind nicht die perfekten – sondern die sichtbaren und konsequenten. Mach den ersten Schritt – und die nächsten werden leichter.
Was denkst du?